Pragmatos Orbis

Orbis schlägt den nächsten Schritt vor. Ein Mensch entscheidet.

Wenn sich die Signale in Ihrer Fertigung widersprechen, wägt Orbis die Belege gegen die Kosten von Warten und Handeln ab und schlägt einen Schritt vor, mit Begründung. Die Entscheidung trifft die Person mit der passenden Rolle.

Zeichnung eines Bearbeitungszentrums mit Werkzeugmagazin links, einer Messmaschine hinter Glas rechts und einem Mitarbeiter von hinten dazwischen, umgeben von Symbolen für Trends, Zeit, Energie, Lieferung und Kosten. Vier Karten zeigen die wandernde Bohrung, den Werkzeugzähler über der Wechselmarke, die Werkshistorie und die Kosten
1Bohrungsdurchmesser7 µm mehr über 9 Teile, alle noch in der Toleranz
2Werkzeugzählerüber der Wechselmarke des Einrichters
3WerkshistorieVerschleiß in 12 von 14 ähnlichen Fällen
4KostenAusschuss, Maschinenstunden und Werkzeug, nach Einstellung des Werks
Die Signale widersprechen sich. Die Bohrung wandert, doch jedes Teil liegt in der Toleranz. Der Zähler sagt wechseln, das letzte Los sagt weiterfahren. Jemand muss sich festlegen.
Zeichnung einer Waage zwischen einer Drehmaschine und einem Bildschirm mit Trendkurven, durch Linien verbunden mit einem Messgerät, einem Bericht und dem Bildschirm. In der schwereren Schale liegen Ausschussteile und Münzen, in der leichteren eine Wendeschneidplatte, ein Schraubenschlüssel und wenige Münzen. Eine Karte nennt, was jeder Zeuge gesehen hat, und stellt die Kosten des Wartens, etwa 120 Euro, den Kosten des Handelns, etwa 25 Euro, gegenüber, zu den Standardkosten des Werks
Belege statt Vermutungjeder Zeuge sagt, was er gesehen hat, oder schweigt

Orbis wägt ab

  • Messwerte: Die Bohrung wandert nach oben
  • Maschine: Der Zähler steht über der Wechselmarke
  • Historie: Die meisten ähnlichen Fälle waren Verschleiß
  • Physik: Der Trend liegt innerhalb einer plausiblen Standzeit

Warten kostet etwa120 €

Handeln kostet etwa25 €

Zu den Standardkosten des Werks. Handeln ist günstiger.

Orbis wägt die Belege ab. Messwerte, Maschine und Werkshistorie geben je ihre Sicht ab, die Physik dient als Gegenprobe. Orbis stellt die Kosten des Wartens den Kosten des Handelns gegenüber.
Zeichnung einer Person, über die Schulter gesehen, die neben einem offenen Bearbeitungszentrum auf einem Tablet ein Häkchen antippt, während ein Einrichter einen Werkzeughalter an einem Wandbildschirm mit verbundenen Karten vorbei zur Maschine trägt. Eine Karte zeigt den Vorschlag, Platte wechseln, erstes Teil messen und Materialcharge prüfen, mit Schaltflächen zum Annehmen, Ablehnen mit Begründung oder Zurückstellen

Orbis schlägt vor

  • Wendeschneidplatte jetzt wechseln und Korrektur eingeben
  • Erstes Teil nach dem Wechsel messen
  • Materialcharge auf der Laufkarte prüfen

AnnehmenAblehnen mit BegründungZurückstellen

Der Einrichter entscheidet. Die Entscheidung wird protokolliert.

Eine Person mit der passenden Rollenimmt an, lehnt ab oder stellt zurück
Ein Mensch gibt frei. Orbis schlägt einen Schritt vor, mit Begründung. Der Einrichter nimmt ihn an, lehnt ihn mit Begründung ab oder stellt ihn zurück, und die Entscheidung wird protokolliert.

Der Schritt zwischen Erkennen und Handeln

Orbis

Pulse zeigt eine Bohrung, die wandert, ein Werkzeug kurz vor dem Ende seiner Standzeit, eine Lastspitze, die sich aufbaut. Orbis macht daraus einen Vorschlag: ein Schritt, die Messwerte dahinter, was Warten und was Handeln kostet, und die Rolle, die ihn freigeben darf. Freigegebene Vorschläge gehen als Arbeit an Flow und als Nachweis an Decisions.

  1. AnbindenLoom
  2. SehenPragmatos Live
  3. AnalysierenPulse
  4. EntscheidenOrbis, diese Seite
  5. HandelnFlow
  6. NachweisenDecisions

Worauf Orbis achtet

  • Spindelvibration über dem Grenzwert der Instandhaltung (ISO/TR 17243-2)
  • Spindellast über längere Zeit hoch
  • Standzeit innerhalb der Reserve, die der Einrichter festgelegt hat
  • Achsdrift aus einem Kreisformtest (ISO 230-4)
  • Eine Maschine, die keine Daten mehr sendet
  • Ein 15-Minuten-Block, der auf eine neue Lastspitze zuläuft
  • Blindarbeit über der Freimenge
  • Energie je Teil gegenüber der Basislinie
  • Schleichend steigende Leerlauflast
  • Eine Lücke in den Werten eines Zählers
  • Eine Qualitätsdrift: eine Nelson-Regel, die Prozessfähigkeit, ein Messmittel mit überfälliger Kalibrierung

Wie Orbis zum Vorschlag kommt: acht Zeugen, ein Gesamtbild

Orbis

Kein einzelnes Signal klärt eine Frage in der Fertigung. Eine wandernde Bohrung kann Verschleiß sein oder eine neue Materialcharge, und ein Werkzeugzähler weiß nichts über das Teil. Orbis befragt acht Zeugen, jeder mit seiner eigenen Art des Wissens, und führt ihre Aussagen zusammen. Ein Zeuge ohne Grundlage schweigt, und dieses Schweigen steht als Lücke im Vorschlag.

  1. 1. BelegeAcht Zeugen sagen jeweils, was sie in den Messwerten sehen, oder sie schweigen.
  2. 2. GesamtbildOrbis führt ihre Aussagen zu einem Gesamtbild der Lage zusammen.
  3. 3. KostenschwelleDie Kosten des Wartens stehen gegen die Kosten des Handelns, zu den Sätzen Ihres Werks.
  4. 4. VorschlagOrbis schlägt einen Schritt vor, mit Messwerten, Gründen und der Rolle, die ihn freigeben darf.
  5. 5. Ein Mensch entscheidet, Orbis lerntDie Entscheidung und ihr Ergebnis fließen zurück. Zeugen, die in Ihrem Werk richtig lagen, gewinnen an Gewicht.

Die acht Zeugen

Zeuge 1

Messwerte

Statistische Prozessregelung an Ihren gemessenen Teilen: Nelson-Regeln, Prozessfähigkeit (Cpk) und Messsystemanalyse (Gauge R&R).

Schweigt, wenn zu wenige Punkte vorliegen, ein Messmittel nicht vertrauenswürdig ist, Messwerte voneinander abhängen oder die Kalibrierung überfällig ist.

Zeuge 2

Die Maschine

Telemetrie aus der Maschinensteuerung: der Werkzeugzähler, die Spindellast im Vergleich zu den ersten Schnitten mit diesem Werkzeug, und Alarme.

Schweigt, wenn die Maschinensteuerung den Wert nicht meldet.

Zeuge 3

Physik

Technische Prozessmodelle: Standzeit nach Taylor und Maschinenschwingung nach ISO 20816. Eine Plausibilitätsprüfung, die neben den Belegen steht und nicht in sie eingerechnet wird.

Schweigt, wenn das Werk für dieses Werkzeug und diesen Werkstoff noch keine Standzeitversuche hat.

Zeuge 4

Werkshistorie

Ähnliche Fälle aus Ihrem Werk und ihre bestätigten Ursachen. Sie beantwortet das Warum, nicht nur das Was. Nach Personen sortiert sie nie.

Schweigt, wenn es zu wenige ähnliche Fälle zum Vergleichen gibt.

Zeuge 5

Betriebswirtschaft

Füllt die Kostentabelle: Ausschuss, Maschinenstunden, Kosten des Handelns, Liefertermin. Zum Gesamtbild trägt sie kein Gewicht bei.

Schweigt, wenn ein Kostenwert fehlt. Orbis hält sich dann zurück und zeigt, welcher Wert fehlt.

Zeuge 6

Ihre eigene Regel

Die Faustregel des Einrichters oder Meisters, etwa ein Wechsel nach so und so vielen Teilen. Sie steht neben dem Vorschlag und zählt nie als Beleg.

Schweigt, wenn für diesen Fall niemand eine Regel hinterlegt hat.

Zeuge 7

Sprachmodell

Liest, was Messwerte allein nicht zeigen, etwa ein zur Nachprüfung markiertes Messmittel, und gibt eine kurze Aussage in fester Form ab. Am vorgeschlagenen Schritt ändert es nie etwas. Es läuft in Ihrer Installation.

Schweigt, wenn es nichts zu lesen gibt. Schichtnotizen liest es erst nach einer Betriebsvereinbarung nach § 87 BetrVG.

Zeuge 8

Ereignisse aus Maschinensteuerung und ERP

Was sich geändert hat: ein Werkzeugwechsel, eine eingegebene Korrektur, eine Änderung an Vorrichtung oder Programm. Eine neue Materialcharge löst eine Erstteilprüfung aus.

Schweigt, wenn sich nichts geändert hat.

Die Kostenschwelle: handeln, sobald Handeln günstiger ist als Warten

Orbis

Eine Drift ohne Ausschuss lohnt keinen Stopp. Eine Drift, die innerhalb der Stunde Ausschuss erzeugt, schon. Orbis stellt die Kosten des Wartens, die mit der Wahrscheinlichkeit einer Prozessverschiebung steigen, den Kosten des Handelns gegenüber, die gleich bleiben. Sobald Handeln günstiger ist, schlägt Orbis es vor. Bis dahin lautet der Rat: weiterfahren.

Kosten des WartensKosten des HandelnsAb hier handelnWeiterfahrenWahrscheinlichkeit einer ProzessverschiebungKosten

Die Kosten, die Orbis abwägt

  • 60 €je Ausschussteil Standard
  • 100 €je Maschinenstunde Standard
  • 25 €fürs Handeln: Wechsel, Messung, Stopp Standard

Das sind nur Standardwerte. Ihr Werk legt eigene fest, aus dem ERP oder von Hand eingegeben, und die Maschinenstunde ist Ihr eigener Maschinenstundensatz.

Die Verfahren dahinter

Jeder Vorschlag bringt eine verständliche Erklärung mit, wie er zustande kam. Darunter liegen Verfahren, die Ingenieure und Statistiker kennen:

  • Bayessche Zusammenführung der Belege
  • Minimale erwartete Kosten
  • Informationswert: Lohnt sich eine weitere Messung
  • Enthaltung bei dünner Beleglage
  • Konformer Drift-Schutz
  • Jeffreys-Intervalle für kleine Stückzahlen
  • Monte-Carlo-Läufe für Liefertermine
Die Erklärung zu einem Vorschlag, Schritt für Schritt
  1. Die Bohrung ist über neun Teile um 7 µm nach oben gewandert. Alle 30 gemessenen Teile liegen in der Toleranz.
  2. Bei diesem Trend ist die obere Grenze noch etwa sieben Teile entfernt.
  3. Der Werkzeugzähler steht über der Wechselmarke des Einrichters.
  4. In 12 von 14 ähnlichen Fällen in diesem Werk war Verschleiß die Ursache. Die anderen beiden waren eine neue Materialcharge.
  5. Warten: etwa zwei Teile über der Grenze zu je 60 €, also 120 €, und die Platte muss später trotzdem gewechselt werden.
  6. Handeln: Platte wechseln, Korrektur eingeben, erstes Teil messen. Etwa 25 €.
  7. Handeln ist günstiger, also schlägt Orbis es vor und ergänzt: Materialcharge auf der Laufkarte prüfen.

Die KI: ein Sprachmodell im Verbund, nicht im Alleingang

Orbis

Orbis nutzt ein intelligentes Sprachmodell im Verbund mit statistischen, physikalischen und regelbasierten Verfahren. Jedes deckt ab, was den anderen entgeht.

Das Sprachmodell liest, was Messwerte allein nicht zeigen, etwa ein zur Nachprüfung markiertes Messmittel. Es gibt eine kurze Aussage in fester Form ab, neben den anderen. Am vorgeschlagenen Schritt ändert es nie etwas.

Es lernt aus jeder bestätigten Entscheidung in Ihrem Werk und wird dabei leistungsfähiger. Sein Gewicht verdient es sich wie jeder andere Zeuge: durch Ergebnisse, die Ihre Leute bestätigt haben.

Statistische VerfahrenNelson-Regeln, Prozessfähigkeit und Messmittelprüfung an dem, was Sie gemessen haben.

Physikalische ModelleStandzeit und Schwingung aus technischen Modellen, als Plausibilitätsprüfung.

RegelnDie Grenzwerte und Regeln, die Ihre Leute festgelegt haben.

WerkshistorieWas in ähnlichen Fällen in Ihrem Werk geschehen ist.

SprachmodellLiest, was Messwerte allein nicht zeigen, und ergänzt die Belege um eine kurze Aussage. Am Schritt ändert es nie etwas, und sein Gewicht stammt aus bestätigten Ergebnissen in Ihrem Werk.

Vier Entscheidungen in einer Zerspanung

Orbis

Jede Szene zeigt, was geschieht, was Orbis abwägt, was es vorschlägt und wer entscheidet. Die Kosten sind Standardwerte, Ihr Werk legt eigene fest.

Wählen Sie eine Szene. Zu Beginn ist die Qualitätsszene geöffnet.

Eine Bohrung wandert innerhalb ihrer Toleranz

  1. Was geschiehtDer Bohrungsdurchmesser ist über neun Teile um 7 µm nach oben gewandert. Alle 30 gemessenen Teile liegen in der Toleranz, und bei diesem Trend ist die obere Grenze noch etwa sieben Teile entfernt. Der Werkzeugzähler steht über der Wechselmarke des Einrichters.
  2. Was Orbis abwägtMesswerte, Maschine und Werkshistorie, dazu die Physik als Plausibilitätsprüfung. In 12 von 14 ähnlichen Fällen war Verschleiß die Ursache, die anderen beiden waren eine neue Materialcharge.
  3. Was Orbis vorschlägtDie Platte jetzt wechseln, die Werkzeugkorrektur eingeben und das erste Teil messen, für etwa 25 €. Warten kostet etwa zwei Teile über der Grenze zu je 60 €, also 120 €, und gewechselt wird die Platte später trotzdem. Dazu der Hinweis: Materialcharge auf der Laufkarte prüfen.
  4. Wer entscheidetDer Einrichter nimmt an, lehnt mit Begründung ab oder stellt zurück. Die Korrektur gibt ein Mensch ein, Orbis schreibt nie auf die Maschinensteuerung.
  5. Und wenn Warten in Ordnung istEinige µm Verschiebung bei einer weiten Toleranz erzeugen keinen Ausschuss. Dann kostet Warten nichts, und Orbis rät zum Weiterfahren.
Vier Bilder: Eine Hand im Handschuh liest neben einem Drehzentrum ein Innenmessgerät in einem Teil ab. Ein Bildschirm zeigt eine Trendlinie, die durch farbige Bänder steigt, darunter ein Wagen mit Fertigteilen und eine Checkliste. Eine Hand hält an einem Werkzeugregal eine frische Wendeschneidplatte. Eine Hand setzt die neue Platte in den Revolver, die verschlissene liegt daneben
Zu sehen: die gemessene Bohrung, der steigende Trend und ein Mensch, der die Platte wechselt.

Wann ein fast verbrauchtes Werkzeug gewechselt wird

  1. Was geschiehtDie Platte steht bei 430 von 500 Teilen, die der Einrichter zulässt. Ein Schwesterwerkzeug wartet im Magazin.
  2. Was Orbis abwägtDie Kosten je Schneide, das Risiko beim ersten Teil nach einem Wechsel und wann das nächste Messteil und das Palettenende kommen.
  3. Was Orbis vorschlägtEin Zeitfenster statt eines Zeitpunkts: zwischen Teil 430 und 445, beim nächsten Messteil oder am Palettenende, und die verbrauchte Schneide wird gewendet.
  4. Wer entscheidetDer Einrichter wählt den Moment innerhalb des Fensters. Orbis ändert weder das Werkzeug noch den Zähler.
Zeichnung eines Kettenmagazins mit einem verbrauchten Werkzeug in Koralle und seinem Schwesterwerkzeug in Türkis, Pfeile zu einem Bearbeitungszentrum mit zwei Paletten, eine fertig, eine wartend, und ein Einrichter von hinten am Werkzeugwagen neben der Maschinensteuerung
Zu sehen: das Schwesterwerkzeug im Magazin und der Palettenwechsel, die Momente, unter denen der Einrichter wählen kann.

Ein 15-Minuten-Block läuft auf eine neue Jahreshöchstlast zu

  1. Was geschiehtDie Last in diesem 15-Minuten-Block steuert auf einen Wert zu, der über dem Grenzwert liegt, den Ihr Werk unterhalb der diesjährigen Spitze festgelegt hat.
  2. Was Orbis abwägtDie verbleibenden Minuten im Block und welche Lasten warten können. Es zählen nur Lasten auf der Abschaltliste, die nicht zerspanen: die Liste, die Ihre verantwortliche Elektrofachkraft (VEFK) unterschrieben hat.
  3. Was Orbis vorschlägtDen Anlassofen (60 kW) für die restlichen 8 Minuten dieses Blocks zurückstellen. Die Einsparung wird als Obergrenze ausgewiesen. Der Späneförderer kann nicht warten, und die Ölnebelabsaugung läuft weiter.
  4. Wer entscheidetDer Energiebeauftragte oder der Schichtleiter. Den Ofen schaltet ein Mensch.
  5. Und wenn nichts nötig ist„Nichts tun: Dieser Block setzt keine neue Jahreshöchstlast.“

Lässt sich der Auftrag zum Wunschtermin des Kunden liefern

  1. Was geschiehtEin Kunde fragt nach dem 10. Der Vertrieb braucht eine Antwort, die er weitergeben kann.
  2. Was Orbis abwägtOrbis rechnet den Auftrag viele Male durch, mit Ihren gemessenen Takt- und Rüstzeiten, den Stillstandsmustern, der Ausschussquote und dem Schichtkalender. Noch nicht gemessene Arbeitsplanzeiten sind als vorläufig markiert.
  3. Was Orbis vorschlägtDer Vertrieb sieht einen Termin, in Worten, wie sicher er ist, einen Grund und ja, nein oder vorläufig: nicht der 10., stattdessen den 12. anbieten, wegen des Rüstens an der zweiten Maschine. Der Meister sieht die volle Spanne.
  4. Wer entscheidetDie Produktionsplanung bestätigt den Termin, bevor der Vertrieb ihn nennt.
Zeichnung zweier Planer von hinten an einem Tisch mit Zeichnungen, einer zeigt auf einen Wandkalender, der Blick geht durch einen Bogen in eine Halle mit Dreh- und Fräsmaschinen. Farbige Wege führen Teile von den Maschinen zu einem Gabelstapler, der Kisten in einen Lkw an der Rampe lädt
Zu sehen: der Weg durch die Maschinen, der den Termin bestimmt, geprüft in der Planung, bevor der Termin hinausgeht.

Die Regeln, an die sich Orbis hält

Orbis

Orbis schlägt vor, mit den Belegen im Blick. Handeln tun Menschen. Diese Regeln gelten für jeden Vorschlag, in jedem Werk.

Schreibt nie auf eine MaschinensteuerungOrbis schlägt vor, Menschen handeln. Eine Korrektur, ein Werkzeugwechsel oder das Schalten einer Last ist Sache eines Menschen.

Nur freigegebene MaschinenFür eine Maschine, die in Pragmatos nicht freigegeben ist, verweigert Orbis jeden Vorschlag.

Ausschuss ist nie die VorgabeSofortmaßnahme heißt Sperren, Nachmessen oder Freigeben, und eine Freigabe braucht zwei Unterschriften.

Nur Lasten, die nicht zerspanenAuf der Abschaltliste stehen nur Lasten, die warten können, die Ölnebelabsaugung läuft weiter (DGUV), und die VEFK unterschreibt die Liste.

Besondere Merkmale bleiben bei MenschenÜber ein besonderes Merkmal entscheidet immer die verantwortliche Person, mit dem Produktionslenkungsplan im Blick.

Jede Entscheidung im ProtokollJede Entscheidung wird einmal geschrieben und aufbewahrt, mit der freigebenden Rolle, in Pragmatos Decisions.

Ihr Werk legt fest, wie Orbis abwägt

  • Zuerst die Kosten. Ausschuss, Maschinenstunde und Kosten des Handelns, aus dem ERP oder von Hand eingegeben.
  • Dann die Zeugen. Nehmen Sie einen Zeugen zurück oder schalten Sie ihn ab, wo Ihr Werk ihm nicht traut.
  • Auf der richtigen Ebene. Unternehmen, Werk, Teilefamilie. Die engere Einstellung gilt.
  • Mit Änderungsnachweis und Rückblick. Jede Änderung wird festgehalten, und eine Vorschau zeigt, wie frühere Vorschläge ausgefallen wären.

Für wen: die Menschen, die freigeben

Orbis

Jeder Vorschlag nennt die Rolle, die ihn freigeben darf. Öffnen Sie eine Rolle und sehen Sie, was Orbis ihr bringt.

Wenn Sie für Ausbringung, Ausschuss und Lieferung im ganzen Werk geradestehen:

  • Sie sehen jeden offenen Vorschlag, seine Kosten und wer ihn hat, in einer Liste.
  • Fragen zu Qualität, Werkzeug, Energie und Lieferung laufen gleich: Belege, Kosten, eine benannte Rolle.
  • Jede Entscheidung steht im Protokoll, also beginnt eine Besprechung mit Fakten statt mit Erinnerungen.

Wenn Sie Spindeln, Achsen und Werkzeuge am Laufen halten:

  • Orbis achtet auf die Grenzwerte, die Sie festlegen: Spindelvibration, anhaltende Spindellast, Standzeit, Achsdrift aus dem Kreisformtest.
  • Ein Vorschlag nennt die Messwerte und die Physik dahinter, und die Spindellebensdauer erscheint als Bandbreite, nicht als einzelne Zahl.
  • Stillstand wird mit Ihrem eigenen Maschinenstundensatz bewertet.

Wenn Ihnen die Messungen und der Produktionslenkungsplan gehören:

  • Nelson-Regeln, Prozessfähigkeit und Gauge R&R stammen aus Ihren gemessenen Teilen, und ein Zeuge verstummt, wenn das Messmittel überfällig ist.
  • Sofortmaßnahme heißt Sperren, Nachmessen oder Freigeben. Ausschuss ist nie die Vorgabe, und eine Freigabe braucht zwei Unterschriften.
  • Über besondere Merkmale entscheidet immer die verantwortliche Person.

Wenn Sie die Energieseite des Werks verantworten:

  • Orbis achtet auf den 15-Minuten-Block, die Energie je Teil gegenüber der Basislinie, schleichenden Leerlauf und Blindarbeit.
  • Es unterstützt Ihr Energiemanagement nach ISO 50001, mit Energieleistungskennzahlen und Basislinien nach ISO 50006.
  • Zum Zurückstellen vorgeschlagen werden immer nur Lasten auf der unterschriebenen Abschaltliste.

Wenn Sie dem Vertrieb und den Kunden Termine zusagen:

  • Liefertermine stützen sich auf gemessene Takt- und Rüstzeiten, Stillstände, Ausschuss und den Schichtkalender.
  • Nicht gemessene Arbeitsplanzeiten sind als vorläufig markiert, nicht versteckt.
  • Sie bestätigen den Termin, bevor der Vertrieb ihn nennt.

Wenn Sie die Fertigung in Ihrer Schicht führen:

  • Vorschläge kommen mit der Maßnahme zuerst und dem Grund in einer Zeile.
  • Sie nehmen an, lehnen mit Begründung ab oder stellen zurück, und die nächste Schicht sieht, was Sie entschieden haben.
  • Orbis bewertet Ihre Leute nicht.

Wenn Sie zeichnen, was das Werk ausgibt:

  • Jeder Vorschlag wird mit den Kosten Ihres Werks abgewogen, nicht mit einer allgemeinen Zahl.
  • Das Protokoll zeigt, was vorgeschlagen wurde, was entschieden wurde und von wem.
  • Kosten und Gewichte ändern sich nur mit Änderungsnachweis, niemand dreht still am System.

Wenn Sie die Systeme des Werks betreuen:

  • Orbis und sein Sprachmodell laufen dort, wo Sie es wollen: vor Ort in Ihrem Werk, in Ihrer eigenen Cloud oder beides.
  • Orbis liest aus Pragmatos und dem ERP und hat keinen Schreibweg zu einer Maschinensteuerung.
  • Der Zugriff läuft über Rollen, und jede Freigabe ist an eine Rolle gebunden.

Wenn Sie die Beschäftigten in der Fertigung vertreten:

  • Sie erhalten eine Ansicht nur zum Lesen, die zeigt, was Orbis vorgeschlagen und wer entschieden hat.
  • Die Werkshistorie weist Personenschlüssel ab, also wird nichts nach Personen sortiert.
  • Schichtnotizen werden erst nach einer Betriebsvereinbarung nach § 87 BetrVG gelesen.

Menschliche Aufsicht, Betriebsrat und EU AI Act

Orbis

Ausgelegt auf die Anforderungen des EU AI Act an menschliche Aufsicht und Protokollierung. Ob Ihr Einsatz dem Gesetz entspricht, beurteilen Sie und Ihre Berater. Die Aufsicht ist das Produkt: Ein Mensch entscheidet, und das Protokoll hält fest, wer.

  • Über jeden Vorschlag entscheidet ein Mensch, und zwar nur ein Mensch mit der passenden Rolle.
  • Pragmatos Decisions führt das Protokoll: was vorgeschlagen wurde, die Belege, wer entschieden hat und wann.
  • Der Betriebsrat erhält eine Ansicht der Vorschläge und Entscheidungen, nur zum Lesen.
  • Orbis bewertet keine Bediener. Die Werkshistorie weist Personenschlüssel ab.
  • Das Sprachmodell liest Schichtnotizen erst nach einer Betriebsvereinbarung nach § 87 BetrVG.

Orbis schlägt vor. Ein Mensch entscheidet. Das Protokoll hält fest, wer.

Bringen Sie eine Entscheidung mit, über die in Ihrer Fertigung gestritten wird. Wir gehen sie mit Ihnen in Orbis durch.

Wir richten es mit Ihnen ein, in Ihrer Installation, mit Ihren Kosten.

Rundgang vereinbaren

Vor und nach Orbis

  • AnalysierenPulse: Zustand und Trends, Maschine für Maschine.
  • HandelnFlow: Aus freigegebenen Vorschlägen wird Arbeit.
  • NachweisenDecisions: jede Entscheidung im Protokoll.
  • AnbindenLoom AI: liest Ihre Maschinen und schreibt nie auf sie.

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Fragen von Werkleitern und Betriebsräten

Ein Maschinenalarm auf einem Smartphone
Nein. Orbis schlägt vor. Eine Person mit der passenden Rolle nimmt den Vorschlag an, lehnt ihn mit Begründung ab oder stellt ihn auf einen Termin zurück. Orbis schreibt nie auf eine Maschinensteuerung: Sagt ein Vorschlag, eine Korrektur sei einzugeben, gibt sie ein Mensch ein.
Orbis nutzt ein Sprachmodell im Verbund mit statistischen, physikalischen und regelbasierten Verfahren. Das Sprachmodell liest, was Messwerte allein nicht zeigen, etwa ein zur Nachprüfung markiertes Messmittel, und gibt wie die anderen Zeugen eine kurze Aussage in fester Form ab. Am vorgeschlagenen Schritt ändert es nie etwas, und Gewicht gewinnt es durch das, was nach von Ihren Leuten bestätigten Entscheidungen geschehen ist.
Aus Ihrem Werk. Orbis kommt mit Standardwerten: 60 € je Ausschussteil, 100 € je Maschinenstunde und 25 € fürs Handeln. Ihr Werk ersetzt sie durch eigene, aus dem ERP oder von Hand eingegeben, für das Unternehmen, ein Werk oder eine Teilefamilie.
Orbis sagt es. Ein Zeuge mit zu wenig Grundlage schweigt, und die Lücke steht im Vorschlag. Wo eine weitere Messung die Frage klären würde, schlägt Orbis zuerst diese Messung vor.
Nein. Die Werkshistorie weist Personenschlüssel ab, Schichtnotizen werden erst nach einer Betriebsvereinbarung gelesen, und der Betriebsrat erhält eine Ansicht nur zum Lesen, die zeigt, was Orbis vorgeschlagen und wer entschieden hat.
Aus den Entscheidungen, die Ihre Leute in Ihrem Werk bestätigen, und aus dem, was danach geschehen ist. Ein Zeuge, der in Ihrem Werk richtig lag, gewinnt an Gewicht, über eine festgehaltene Änderung. Einer, der falsch lag, verliert es.
Vor Ort in Ihrem Werk, in Ihrer eigenen Cloud oder beides: Sie entscheiden. Wo ein Sprachmodell zum Einsatz kommt, läuft es ebenfalls in Ihrer Installation. Im Hybridbetrieb liest der Edge-Rechner in jedem Werk die Maschinen, puffert bei einem Netzausfall und gibt nur die Daten weiter, die Sie auswählen. Daten verlassen das Werk nur über einen Kanal, den Sie einschalten, etwa Push-Nachrichten aufs Smartphone.
Ausgelegt auf die Anforderungen des EU AI Act an menschliche Aufsicht und Protokollierung. Über jeden Vorschlag entscheidet ein Mensch, und Pragmatos Decisions führt das Protokoll darüber, was vorgeschlagen wurde, warum und wer entschieden hat.
Ja. Beginnen Sie mit Ihren Kosten, nehmen Sie dann einen Zeugen zurück oder schalten Sie ihn ab. Einstellungen gibt es auf Ebene von Unternehmen, Werk und Teilefamilie, jede Änderung erhält einen Änderungsnachweis, und eine Vorschau zeigt, wie frühere Vorschläge ausgefallen wären.